Natur und Umwelt

Vogel des Jahres 2017: Der Waldkauz

Viele Gegenden sind von Eulen verlassen, entweder weil sie

keine Bruthöhlen finden oder das Nahrungsangebot nicht mehr ausreicht.

Stellvertretend für alle Eulenarten wurde der Waldkauz zum Vogel des

Jahres gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in

Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare

Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen,

ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren.

Kriechtier des Jahres 2017: Die Blindschleiche

Wie alle einheimischen Amphibien und Reptilien ist die Blindschleiche

zwar besonders geschützt, aber durch fortschreitenden Siedlungs- und

Straßenbau vom Verlust ihrer Lebensräume bedroht. Oft zeugen nur die

auf Straßen überfahrenen Blindschleichen von den versteckt am Boden

lebenden Reptilien. Die Blindschleiche (Anguis fragilis) ist weder blind noch

eine Schlange, sondern eine beinlose und mit Augen ausgestattete Echse.

Blindschleichen nützliche Gartenhelfer, die neben Regenwürmern, Insekten,

Asseln und Spinnen besonders gerne Nacktschnecken fressen.

Orchidee des Jahres 2017: Das weiße Waldvögelein

Das Weiße Waldvögelein ist die häufigste der drei Waldvögelein- Arten,

die in Baden-Württemberg vorkommen. Es wächst in lichten Wäldern

mit geringer Bodenvegetation. Oft wird es von der Vogel-Nestwurz begleitet.

In der Roten Liste Baden-Württembergs wird sie als „schonungsbedürftig“ (G5) eingestuft.

Fotoalbum Orchideen im Randen